staTThus 48

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Einweihungsfest im staTThus

Eingezogen waren die meisten Bewohnerinnen und Bewohner des staTThus schon im Februar, aber die offizielle Einweihung hatten sie sich für den Sommer aufgehoben: Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, darunter viele aus der Nachbarschaft, feierte das staTThus am 29. Juni 2019 ein fröhliches, entspanntes Sommerfest – im „Hus“ und ums „Hus“ herum.

Zu Beginn ließen die Vorstandsmitglieder Michael Graf und Irene Fröhlich noch einmal den langen, mitunter mühsamen Weg des staTThus Projekts Revue passieren – verbunden mit einem großen Dank an alle, die diesen Prozess bis zur erfolgreichen Umsetzung engagiert begleitet und unterstützt hatten. Von Seiten des Modellprogramms übermittelte Stefanie Röder in einem Grußwort die Gratulation und guten Wünsche des Bundesfamilienministeriums und des FORUM.

Auf Führungen durch das Haus und ausgewählte Wohnungen konnten die Besucherinnen und Besucher sehen und spüren, dass und wie sich die 39 „statthusler“ aller Altersklassen das denkmalgeschützte Schulgebäude mit viel Liebe zum Detail zu eigen gemacht haben: Aus Klassenzimmern entstanden 23 individuell zugeschnittene Wohnungen, die Flure bieten nicht nur Platz für Spielzeug und Garderoben, sondern auch für Leseecken, und das original erhaltene Treppenhaus ist ein echter „Eyecatcher“.

Mehr als einmal kam da die Frage nach freien Wohnungen auf, doch die wird es erst im geplanten Neubau geben: Binnen acht Jahren muss dieser beginnen, dazu hat sich die statthus eG beim Grundstückskauf verpflichtet; vorher muss aber erst über neue Genossenschaftsmitglieder das nötige Eigenkapital gesichert sein. Dennoch steht das Finanzielle nicht im Vordergrund, wie Irene Fröhlich betont: „In erster Linie suchen wir Menschen, die Interesse an unserer Art zu leben haben und die auch die nötige Arbeit für den Neubau mit uns leisten können und wollen.“

Der Nachbarschaft hat das staTThus schon jetzt einiges zu bieten: Einige staTThus-Mitglieder haben bereits ein kleines Programm mit verschiedensten offenen Angeboten – vom Filzen bis zur Literaturrunde – entwickelt und der Gemeinschaftsraum kann für Veranstaltungen gemietet werden. Das staTThus will zu einem Ort der Begegnung werden – und diese Botschaft kommt an: „Als die Schule geschlossen wurde, war ja lange nicht klar, was mit dem Gebäude und Grundstück passieren würde. Jetzt ist hier wieder Leben eingezogen, freundliche Menschen, Jung und Alt – besser hätte es nicht kommen können!“, bringt es ein Nachbar auf den Punkt.

 

Foto: Jörg Schischke

 

 

Fotos:
obere und untere Reihe: Jörg Schischke
mittlere Reihe: Maren Kaiser

Fachpublikation erschienen

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Broschüre „Länger zuhause leben“