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Auf Projektbesuch: beim Wohn- und Kulturprojekt Straze in Greifswald

Der Wohnflügel ist seit einem guten Jahr bezogen, der Erweiterungsbau fast fertiggestellt und die Bauarbeiten im und rund um den historischen Bühnensaal kommen ebenfalls planmäßig voran: Wenn es so weiter läuft wird die „Straze“ im Sommer 2020 voll funktionsfähig sein: als lebendiger Ort gemeinschaftlichen Wohnens und engagierter Vereins-, Bildungs- und Kulturarbeit am Rande der Greifswalder Altstadt.

Davon konnten sich Maren Kaiser und Stefanie Röder von der Geschäftsstelle des Modellprogramms beim FORUM bei ihrem Projektbesuch Mitte Juli überzeugen. Thomas Schmidt und Felix Blüthner, einer der Baukoordinatoren, führten sie durch das denkmalgeschützte Ensemble.

Im Haus Nr. 11 leben nun 33 Menschen, darunter elf Kinder, auf drei Etagen zusammen: Vom Flur aus geht es direkt in die Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner, jeweils am Flurende befinden sich die gemeinsamen barrierefreien Sanitärräume und auf allen Ebenen gibt es Gemeinschaftsräume mit Teeküche. Der geräumigste mit großer Küche bietet im Erdgeschoss viel Platz für die Hausgemeinschaft und Gäste.

Der nächste Schritt ist die Einweihung des Erweiterungsneubaus, womit das öffentliche Leben zunehmend im Haus präsent sein wird: in den Kurs- und Seminarräumen im Obergeschoss, der Robert-Jungk-Bibliothek im direkt anschließenden Turmraum des Altbaus und im Café-Restaurant im Erdgeschoss.

Außer dem Dachgeschoss werden alle Teile des Gebäudeensembles per zentralem Aufzug barrierefrei erreichbar sein. „Und zwar nicht über einen Seiten- oder Hintereingang, sondern über den zentralen Haupteingang ins Foyer“, wie Felix Blüthner betont. „Das war uns wichtig: Hier sind alle gleich willkommen und das soll auch sicht- und spürbar sein.“

 

 

Fotos: Maren Kaiser

 

Fachpublikation erschienen

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Broschüre „Länger zuhause leben“