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Auf Projektbesuch: bei Allengerechtes Wohnen in Burgrieden

Die rund 70 Bewohnerinnen und Bewohner des Projekts Allengerechtes Wohnen im baden-württembergischen Burgrieden erproben das gemeinsame, generationsübergreifende Wohnen schon seit knapp drei Jahren. Maren Kaiser von der Geschäftsstelle des Modellprogramms beim FORUM, besuchte das Projekt Mitte Juli, an einem Freitagnachmittag. Dann öffnet das ehrenamtlich betriebene Café die Türen für Gemeinschaft und Austausch. Ein Angebot, das gut ankommt:  Ab 14 Uhr sammelten sich Bewohner und Bewohnerinnen, sowie Nachbarn und Nachbarinnen im Herzstück des Projektes, um selbstgebackenen Kuchen und Kaffee zu genießen.

Hermann Härle, Ansprechpartner für externe und interne Anliegen jedweder Art, führte einmal durch alle Ebenen des Wohnprojektes. Die vier zueinander orientierten mehrstöckigen Wohngebäude bilden eine Einheit und bieten doch eine Durchwegung für die Nachbarschaft. Im Haupthaus der Anlage reihen sich auf drei Etagen entlang eines ovalen, innenliegenden Laubengangs Wohnungen. Das überdachte Atrium bietet einen wettergeschützten Ort der Begegnung. Im Erdgeschoss befinden sich besondere Nutzungen: Die Anlaufstelle Kontakt und Rat (KoRa) für ehrenamtliche Service- und Dienstleistungen steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen und nimmt eine Brückenfunktion in das Quartier ein. Eine Pflegewohngruppe mit acht Plätzen ist neben dem Café angesiedelt, das bei Bedarf für Veranstaltungen gemietet werden kann.

Und Feste soll man feiern wie sie fallen: Mit Blick aus dem zweiten Obergeschoss auf den zentralen Innenhof erzählt Härle vom jährlich zur Weihnachtszeit dort aufgestellten, geschmückten Tannenbaum, von Glühwein- und Grillfesten und gemeinsamen Filmabenden im Gemeinschaftsraum, zu denen auch die Nachbarschaft eingeladen ist. Das Atrium wiederum verwandelt sich regelmäßig zur Galerie, die lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bietet: Ein Treffpunkt für Kunst und Kultur, der Bewohner und Bewohnerinnen und Menschen aus der Nachbarschaft gleichermaßen anzieht.

 

 

 Fotos: Maren Kaiser

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